Barock Dauerlicht Set mit Dedolights

Dedolight DLH4

Dedolight DLH1x150

Dedolight DLH650

Dedolight Panaura 5

Der Vorteil von Dauerlicht am Set ist der fast nahtlose Übergang zwischen Film und Fotografie. Der eindeutige Vorteil von Dauerlicht gegenüber Blitz ist, dass man immer gleich sieht was man macht. Das Einleuchten geht somit viel schneller. Besonders wenn noch weitere Details ausgeleuchtet werden oder man sonstige Feinheiten einstellen möchte, ist ein solches Set schneller aufgebaut als mit einem Blitzsystem. Unser Set wurde für ein Fotoshooting eingerichtet. Eine Videoaufzeichnung für ein Interview oder sonstige Zwecke ist ebenfalls problemlos möglich. Beim Aufbau haben wir zwischen zwei Hauptabschnitten unterschieden: Vorder- und Hintergrund.

Beide haben wir separat ausgeleuchtet, um ein möglichst sauberes Endergebnis zu erhalten. Der Vordergrund ist mit drei Leuchten aufgebaut. Als erstes gaben wir ein weiches Grundlicht von links (im Bild) auf den Protagonisten vor der Kamera. Mit einer Dedolight 5ft Octagon Softbox mit 1000 Watt, hatten wir eine genug grosse Lichtquelle um harte Schatten im Gesicht zu vermeiden. Damit das Licht nicht auf unseren Hintergrund streut, benutzten wir ein Grid, zu Deutsch ein Richtgitter, um das Licht nur nach vorne abzugeben.

Von rechts (im Bild) haben wir die entstandenen Schatten im Gesicht leicht aufgehellt. Dafür haben wir eine kleine Dedolight DLH1 x 150 mit Softbox verwendet. Auch hier haben wir ein Grid benutzt, um Lichtstreuung auf den Hintergrund zu vermeiden. Unser Protagonist sollte nun bis zum Schluss der Lichteinstellung der hellste Punkt im Bild bleiben.

Damit sich unser Protagonist vom Hintergrund abhebt nutzten wir einen sogenannten Kicker. Dieser ist ein Backlight, welches von hinten oben rechts leicht in die Haare und auf die Schultern scheint. Das sanfte Licht sorgt dafür, dass die Umrisse der Person heller definiert sind, was sich visuell vom Hintergrund abhebt. Unser Kicker ist ein Dedolight DLH650 mit einem Orangefilter. Den Orangestich hatten wir eingesetzt, da wir unseren Hintergrund ebenfalls Orange anhauchen wollten. Damit wirkt das Backlight natürlicher.

Mit diesen drei Leuchten haben wir unseren Protagonisten sauber ausgeleuchtet, ohne Streulicht auf den Hintergrund zu verursachen. Hinter dem Protagonisten haben wir drei Objekte. Dazu zählen wir den alten Projektor rechts, die Kiste mit der Vase darauf links und die Tapete mit ihrer Kontur. Zuerst gaben wir mit einer Dedolight DLH4 Leuchte mit Orangefilter einen Lichtstrahl seitlich in unsere Objekte auf Augenhöhe. Mit dem Barndoor (zu Deutsch Flügeltore) konnten wir den Strahl sehr genau auf unsere Objekte richten.

Der seitliche Lichtstrahl von rechts zeigt zwar bereits unsere Requisiten, gibt ihnen aber noch nicht genug Kontur. Hierfür nutzten wir nochmals zwei einzelne DLH4 Leuchten mit Barndoor um je den Projektor und die Vase von vorne leicht aufzuhellen. Wichtig ist immer noch, dass die Objekte im Hintergrund nicht heller sind als unser Protagonist, damit die Konzentration des Betrachters am richtigen Ort bleibt. Mit der siebten und letzten Leuchte, ebenfalls einer Dedolight DLH4, gaben wir einen sehr gerichteten dünnen Strahl auf die Tapete, um sie dezent im Hintergrund sichtbar zu machen. Den Lichtkegel hatten wir mit dem montierten Barndoor definiert.

Die Dreipunkte-Ausleuchtung selbst eignet sich für jedes Interview oder Statement. In allen Fällen sollte man probieren, Vorder- und Hintergrund separat auszuleuchten. Im Video werden nochmal alle Schritte Punkt für Punkt erklärt.